Sonntag, 10. Mai 2020

Räumung der Halle

Liebe Mitglieder, es wird leider ernst.
Um nicht noch mehr Vereinsgelder für die Mietzahlungen einer nicht nutzbaren Halle zu verpulvern, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, den Mietvertrag fristlos zu kündigen.
Vom Vermieter kamen in den letzten Monaten keinerlei Rückmeldungen auf unsere Gesprächsangebote.
Eine Möglichkeit weiterhin in der Halle zu bleiben, sehen wir als Vorstand nicht. Sobald es möglich ist, werden wir auch eine Mitgliederversammlung abhalten, um alles nachträglich nochmal zu besprechen und eure Fragen zu beantworten.
Der aktuelle Stand ist aber, dass wir die Halle sobald wie möglich räumen müssen. Ab nächster Woche würden wir daher beginnen, die Rampen abzubauen und auszuräumen. Dafür brauchen wir dringend eure Unterstützung!
Durch die Corona-Verordnungen müssen wir den Abbau sehr gut planen, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in der Halle aufhalten.
Falls Ihr uns mit Arbeitskraft, Werkzeug oder sonst in irgendeiner Weise beim Abbau unterstützen könnt, meldet Euch bitte bei

 Max Gunzinam 


damit er den Ablauf planen kann.

Im Voraus schon mal vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung! Ohne Euch bekommen wir dasdefinitiv nicht gestemmt.

 Viele Grüße Euer Rollbrett e.V. Vorstand

Freitag, 24. April 2020

Schließung der Skatehalle des Rollbrett eV



























Liebe Mitglieder,

wie Ihr wahrscheinlich bereits mitbekommen habt, mussten wir die Skatehalle Anfang März aufgrund
nicht erfüllter Brandschutzauflagen schließen. 
Die Brandschutzschau fand Ende Dezember 2019 statt.
Hierbei wurden erhebliche Mängel bei den Notausgängen und der Brandschutzwände zum
Nachbargebäude, sowie zur Rock n‘ Rollbar festgestellt. Diese hätten von Vermieterseite behoben
werden müssen. Im Anschluss an diese Verhütungsschau wurde durch das Bauordnungsamt recht
schnell an den Vermieter kommuniziert, dass eine weitere Nutzung der Halle unter diesen
Bedingungen nicht möglich ist. Leider versäumte der Vermieter uns diesbezüglich zu informieren,
sodass wir erst Anfang März durch einen Kontrollbesuchs des Bauordnungsamtes von der aktuellen
Nutzungsuntersagung erfahren haben. 
Die Konsequenz war, dass wir von einem Tag auf den anderen
schließen mussten, ohne genügend Zeit zu haben, uns darauf vorzubereiten. Seither versuchten wir
im ständigen Austausch mit dem Vermieter und dem Bauordnungsamt eine Lösung zu finden, um
möglichst bald wieder öffnen zu können. Es zeichnet sich momentan jedoch ab, dass damit ein hoher
finanzieller Aufwand von mehreren Tausend Euro verbunden ist, den der Vermieter voraussichtlich
nicht bereit ist, in die marode Halle zu investieren. Eine klare Rückmeldung hierzu ist er uns aber seit
mehreren Wochen schuldig geblieben. Auch der Verein selbst ist finanziell nicht in der Lage, diese
Kosten zu übernehmen, ohne sich dabei massiv zu verschulden.

In der Zwischenzeit kam zusätzlich noch das Corona Virus nach Deutschland und eine Nutzung von
Sportstätten wurde generell bis Mitte Juni verboten. Die finanzielle Lage der Skatehalle war vor
diesen Vorfällen schon nicht besonders gut. Ein Verlust der Eintrittsgelder von März und April,
geschweige denn über ein halbes Jahr, lässt sich nach Meinung des Vorstandes nicht mehr
kompensieren. Von Bund und Ländern werden zwar verschiedene Fördermittel für Vereine
bereitgestellt, allerdings ist bisher fraglich, ob uns diese Fördermaßnahmen betreffen, da wir vorab
schon aufgrund der Brandschutzauflagen schließen mussten. Außerdem darf nicht vergessen
werden, dass es sich bei diesen Förderungen lediglich um Darlehen handelt, die zurückbezahlt
werden müssen. Damit ist ein hohes finanzielles Risiko verbunden, das wir, der aktuelle
Vereinsvorstand, nicht bereit sind zu tragen.

Daher sehen wir momentan keine andere Möglichkeit, als die Skatehalle an ihrem aktuellen Standort
schweren Herzens zu schließen und nach einem anderen Standort zu suchen. Da schon seit einiger
Zeit klar war, dass es am aktuellen Standort aus verschiedenen Gründen nicht mehr lange
weitergehen kann (u.a. Abriss des Gebäudes vermutlich in den nächsten Jahren), sind wir schon seit
einiger Zeit im Gespräch mit der Stadt, um einen neuen Standort für die Skatehalle zu finden. Eine
mögliche Nutzung der ehemaligen Bushallen am Otto-D.-Park wird derzeit geprüft, allerdings gibt es
noch keinerlei konkrete Zusagen.

Um finanziell mit einem blauen Auge davonzukommen und den Auszug finanzieren zu können,
sollten wir die Halle bis spätestens Ende Juni geräumt haben, idealerweise bis Ende Mai. Hierzu
brauchen wir Eure Unterstützung, um beim Abbau möglichst nicht auf eine externe Firma
angewiesen zu sein und so viel finanzielle Mittel, wie möglich, für eine neue Skatehalle an einem
neuen Ort zu erhalten. Die Mitgliedsbeiträge haben wir bis jetzt nicht eingezogen, da mit Schließung
der Skatehalle für viele auch der Anreiz entfällt, diesen weiterhin zu bezahlen. Je nachdem, wie groß
die Unterstützung beim Abbau ausfällt, kann es aber sein, dass wir auf die Mitgliedsbeiträge
angewiesen sind, um die anfallenden Kosten zu decken.

Sowohl über die Mitgliedsbeiträge als auch über die Schließung der Halle würden wir gerne mit Euch
diskutieren. Da eine Mitgliederversammlung aktuell nicht möglich ist, wäre unsere Überlegung, eine
Art Forum einzurichten, bei dem Ihr mitreden und Fragen stellen könnt. Falls jemand noch einen Vorschlag hat, wie wir das möglichst demokratisch diskutieren könnten, kann er sich gerne bei uns
melden.

Wir halten Euch über alle weiteren Entwicklungen über Facebook und unsere Homepage auf dem
Laufenden.

Euer Vorstand des Rollbrett e.V.
Max Gunzinam
Ramon Gebert
Moritz Lauber